Bitte lesen Sie sich dieses Infoblatt durch, wenn Ihnen die Gesundheit Ihres Kätzchens am Herzen liegt! Leider werden Tierbesitzer nicht über die Zusammensetzung des Tierfutters aufgeklärt! Dies wollen wir hiermit tun!

Was ist eigentlich in der Dose?
Los geht es meist mit „Fleisch und tierischen Nebenerzeugnissen“. Das ist nichts anderes als billige Schlachtabfälle, zerkleinertes Fell, Knochen, Federn, Schnäbel, Blut, Wolle, Urin und etliches mehr (Beispiel: „4% Huhn, Kaninchen etc.“ bedeuten, dass von diesen Abfällen 4% von dem entsprechenden Tier stammen, der Rest wird bunt zusammengemischt). Diese Abfälle sind für den menschlichen Verzehr nicht geeignet und nicht zugelassen! Auch werden Kadaver verarbeitet, die nicht mehr ganz frisch sind, genauso wie kranke Tiere. Normalerweise würde eine Katze dieses Zeug nicht anrühren, aber die zugesetzten Fette (Abfallfette, z.B. altes Bratfett), die Geschmacks- und Konservierungsstoffe und der zugesetzte Zucker lassen die Katze ihren Ekel vergessen.

Als nächstes stehen „pflanzliche Nebenerzeugnisse“ und „Getreide“ auf dem Plan. Darin enthalten sind u. a. zerstoßene Erdnussschalen, Getreideabfälle aller Art und vor allem viel Soja, denn das ist schön billig. Katzen benötigen überhaupt keine Kohlenhydrate, und ihr Darm ist viel zu kurz, um diese vollständig aufzuschließen. Katzen können diese Kohlenhydrate und pflanzlichen Eiweiße, z.B. aus Soja, nicht verdauen (Ausnahme: Reis)!!!! Wird dem Körper der Katze pflanzliches Material zugeführt, muss sie diesen als „Sondermüll“ verarbeiten, wobei lebenswichtige Organe wie Niere und Leber übermäßig strapaziert werden. So stirbt auch jede 2. Katze an Nierenversagen und solche Organschäden entstehen sehr häufig durch das falsche Katzenfutter!

Weiterhin findet man noch eine besondere Überraschung in der Dose: Zucker! Dieser schädigt nachweislich den Organismus der Katze und verursacht Zahn- und manchmal auch Bauspeicheldrüsenprobleme. Zudem fördert er die überproportionale Vermehrung von Pilzen im Darm. Folge: die Darmflora kommt aus dem Gleichgewicht und der Organismus wird belastet. Fast alle genannten Inhaltsstoffe, einschließlich Zucker (Karamell), sind billige Rohstoffe, die die Dose füllen, ohne der Katze auch nur ansatzweise von Nutzen zu sein. Hinzu kommen noch Konservierungsstoffe, die meist unter dem Deckmantel „EWG-Zusatzstoffe“ laufen und Krebs auslösen können. Hier wird deutlich, dass der Tierbesitzer bewusst im Unklaren gelassen wird.

Wie unterscheidet man gutes von schlechtem Futter?
Es gibt 2 einfache Methoden, gutes von minderwertigem Futter zu unterscheiden: Erstens: Jedes Futter, das im Supermark erhältlich ist, ist minderwertig. Zweitens: Je geringer die Menge an Futter ist, die die Katze zur Sättigung ihres Nährstoffbedarfs benötigt, desto hochwertiger ist es. (Beispiel: Bei den im Supermarkt erhältlichen Produkten erfährt man, dass eine „durchschnittlich große Katze (4 kg)“ täglich 425 g benötigt. Von einem hochwertigen Futter benötigt dieselbe Katze plötzlich nur noch 156 g. Diese Differenz von 269 g kommt durch die billigen Füllstoffe zustande. (Das selbe gilt für Trockenfutter!).

Der Grund, warum Ihre Katze trotzdem das billigere Futter lieber mag, ist, dass die minderwertigen Zutaten mit Geruchs- und Geschmacksstoffen versetzt werden und außerdem jede Menge Zucker zugeführt wird, auch wenn die Futtermittelindustrie natürlich andere Argumente für die Beliebtheit ihrer Produkte anführt. Daran gewöhnen sich die Katzen natürlich und werden regelrecht süchtig danach. Deshalb lehnen sie hochwertiges Futter zunächst oft ab, weil die Suchtstoffe darin fehlen. Füttern Sie dann in den ersten 2 Wochen ein Mischfutter, d. h. mischen Sie einfach Premium - Katzenfutter mit dem von ihr gewöhnten „ungesunden“ Futter! Tag für Tag füttern Sie dann mehr von dem Premium - Futter, bis sich Ihre Katze an diese Nahrung gewöhnt hat.

Die Vorteile hochwertigen Futters:
Einige Premium - Futtermarken wählen ihre Inhaltsstoffe so aus, dass sie weitgehend den natürlichen Nahrungsgewohnheiten der Katze entsprechen. Diese hochwertigen Futtermarken sind sowohl als Nass- wie auch als Trockenfutter erhältlich. Für hochwertiges Futter haben Sie nicht mehr Kosten als für minderwertiges. Es erscheint auf den ersten Blick teurer, aber da Sie nur die Hälfte brauchen, wirkt es sich finanziell nicht aus. Im Gegenteil, es kommt Sie sogar günstiger, denn Sie sparen an dem Verbrauch an Katzenstreu, weil durch die voll verdaulichen Inhaltsstoffe, haben Sie weniger Kot. Durch die Hochwertigkeit der Inhaltsstoffe haben sie keine Niere und Leber belastenden pflanzlichen Abfallprodukte. Außerdem läuft Ihre Katze weniger Gefahr, an Erkrankungen der Harnwege oder der Nieren zu erkranken!

Einige der Futtersorten, die Sie bedenkenlos füttern können, sind u.a. Precept, Nutro, Hill´s, Royal Canin, Porta 21, Innova, Regal und auch Animonda / Integra / Miamor. ( Wenn Sie ein Herz für Tiere haben, boykottieren Sie IAMS und Eukanuba, denn der Hersteller Proctor & Gamble „verbraucht“ für diese Futtermarken jährlich unzählige Tiere in qualvollen Tierversuchen!! Z. B. wurden 24 Katzen sterilisiert, die anschließend dermaßen gefüttert wurden, bis sie übergewichtig waren. Sie wurden dann einer Crash Diät ausgesetzt. Als sie mindestens 30 % des Gewichts verloren hatten, wurden Teile ihrer Leber entnommen und untersucht, um den Zusammenhang zwischen Gewichtsverlust und Leberkrankheiten zu erforschen. Bei einem anderen Test wurden die Mägen von 28 Katzen freigelegt, damit die Wissenschaftler den Effekt der Fütterung mit Faserstoffen analysieren konnten. Die Tiere wurden zwei Stunden lang operiert und dann getötet. Mehr Infos im Internet: www.peta.de/aktionen/iams/, www.vgt.at.

Am besten ist es natürlich, von Anfang an gesunde Nahrung zu verfüttern, aber auch wenn Ihre Katze schon älter ist: Eine Umstellung lohnt sich immer, und Ihre Katze wird es Ihnen mit einem langen, gesunden Leben danken.

 

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